Baume & Mercier - Uhrenmanufaktur mit Tradition

Uhrenhersteller hieß ursprünglich "Frères Baume"

Baume & Mercier ist eine Schweizer Uhrenmanufaktur, welche im Luxussegment anzusiedeln ist. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahre 1830 von den Brüdern Célestin und Louis-Victor Baume. Damals ging die Firma unter dem Namen „Frères Baume“ an den Markt. 1921 wurde in London eine Filiale unter der Bezeichnung „Baume Brothers“ eröffnet. Diese sollte als Grundstein für die weitere Expansion in Britannien sein. Aufgrund seiner hervorragenden Uhrmacherkunst und Präzision genoss die Manufaktur über die Landesgrenzen hinaus einen exzellenten Ruf und man gewann sowohl Zeiterfassungswettbewerbe als auch Genauigkeitsrekorde. Im Jahre 1918 wurde durch den damaligen Chef William Baume in Zusammenarbeit mit Paul Mercier dann „Baume & Mercier“ gegründet. Der Fokus wurde auf die Konzeption von Armbanduhren mit eigenem Charakter gerichtet. Schnell kam man bei Baume & Mercier von der traditionellen, runden Formgebung weg. Bereits ein Jahr nach Gründung von „Baume & Mercier“ erhielt die Firma das so genannte „Genfer Siegel“, welches damals als größte internationale Auszeichnung für besondere Leistungen im Sektor der Uhrenmanufaktur galt. In den „Goldenen Zwanziger“ Jahren stand auch bei Baume Mercier alles unter dem Motto „Emanzipation der Frau“. Eine ganze Reihe an modernen Kollektionen für die Frau erschien zur dieser Zeit. Eine der berühmtesten Ausführungen ist wohl das Modell „Marquise“. Im Jahre 1973 kam mit der „Riviera“ weltweit eine der ersten Sportuhren aus Stahl auf den Uhrenmarkt. 15 Jahre später schloss sich Baume & Mercier dem „Richemont“ Konzern als Tochtergesellschaft an. Heutzutage ist eine große Bandbreite an hochexklusiven Uhren von Baume & Mercier erhältlich, u.a. Kollektionen mit Diamanten.

Zurück