Kampfabzeichen - Ehrung im zweiten Weltkriegs

Auszeichnung für deutsche Soldaten

Das Kampfabzeichen honorierte Verdienste im Zweiten Weltkrieg: Kampfabzeichen wurden während des zweiten Weltkriegs für deutsche Soldaten der Wehrmacht gestiftet. Sie sollten an spezielle Kämpfe erinnern oder besondere Leistungen im Kampfauszeichnen. Sie haben entweder die Form eines Schildes (getragen am linken Oberarm) oder Ärmelbandes. Unterschieden wurden Kampfabzeichen des Heeres, der Luftwaffe, der Kriegsmarine, der Waffen-SS und Polizei sowie spezielle Ärmelabzeichen. Sie folgten nicht der traditionellen Ordenshierarchie mit Ritterkreuzen, Großkreuzen etc. sondern stellten eine recht eigenwillige Auszeichnung dar. Eines der zahlreichen Beispiel ist das Krimschild. Davon wurden 200.000 bis 300.000 Stück an jene Soldaten ausgegeben, die von 1941 bis 1942 an den Kämpfen um die Krim beteiligt gewesen waren. Oft war ein Satz von Bedingungen für die Verleihung festgelegt. So musste man an einer speziellen Schlacht teilgenommen haben, einen längeren Zeitraum im Kampfgebiet anwesend sein oder eine Verwundung erlitten haben. Weitere Beispiele sind das U-Boo-Kriegsabzeichen, das Panzer-Kampfabzeichen der Luftwaffe oder das Ärmelband „Kreta“. Hinweis: Das Tragen bzw. Führen von Orden mit nationalsozialistischen Emblemen ist nach dem Gesetz über Titel, Orden und Ehrenzeichen vom 26. Juli 1957 unzulässig.

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