Krimschild - Ärmelschild in Gold

Orden in stiftungsmäßiger Ausführung

Krimschild erhielt jeder an der Krimeroberung beteiligte Soldat, der an der Eroberung der Halbinsel Krim vom Herbst 1941 bis Sommer 1942 teilgenommen hatte. Zur Erinnerung an das dortige Kampfgeschehen wurde dann am 25. Juli 1942 diese Auszeichnung von Adolf Hitler gestiftet. Erforderlich war die Teilnahme an mindestens einer von mehreren in der Stiftungsverordnung festgelegten Schlachten, eine Verwundung oder ein durchgängiger dreimonatiger Aufenthalt auf der
Krim. Die Verleihung konnte auch posthum erfolgen. Es existierten mehrere Versionen: für das Heer sowie die Luftwaffe, die sich nur geringfügig unterschieden. Die Auszeichnung hatte die Form eines Ärmelschilds. Zu sehen ist eine Landkarte mit der beschrifteten Krim. Weiter oberhalb links und rechts jeweils die Zahlen „1941“ und „1942“. Dazwischen liegt das von einem Kranz umrandete Hakenkreuz, welches weiter oben von einem Adler in den Klauen gehalten wird. Als Ärmelschild in Gold und stiftungsmäßiger Ausführung war es entsprechend vergoldet, es wurde deutlich seltener vergeben. Das Krimschild der Luftwaffe in Gold wurde beispielsweise nur zweimal verliehen. Das Tragen bzw. Führen dieses Ordens mit nationalsozialistischen Emblemen ist nach dem Gesetz über Titel, Orden und Ehrenzeichen vom 26. Juli 1957 unzulässig.

Schlagworte: Krimschild – Krim – Luftwaffe – Heer – Gold – stiftungsmäßige Ausführung –Zweiter Weltkrieg – Drittes Reich

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