Nahkampfspange III. Reich - Ehrung von höchster Ebene

Kriegsauszeichnung für schwere Kampfeinsätze

Als höchste infanteristische Kriegsauszeichnung der deutschen Truppen während des Zweiten Weltkriegs wurde die Nahkampfspange am 25. November 1942 von Adolf Hitler gestiftet. Es kamen dafür alle Soldaten in Betracht, die während des Kampfeinsatzes als Stoßtrupp, bei der Abwehr eines Infanterieangriffs, Stürmen einer Stellung oder als Teil eines infanteristischen Panzer-Angriffstrupps Erfolge vorwiesen. Diese Auszeichnung unterscheidet sich von anderen insofern, als dass wesentlicher Grund für die Einführung die zunehmende Härte des Krieges war. Andere Auszeichnungen unterschieden sich deutlich sowohl von den Bedingungen als auch von der optischen Erscheinung her.

Dabei wurden folgende Klassen untergliedert, je nach erlebten Nahkampftagen:

  • 1. Stufe (Bronze) 15 Nahkampftage
  • 2. Stufe (Silber) 30 Nahkampftage
  • 3. Stufe (Gold) 50 Nahkampftage

Als Nahkampftag galt jeder Tag, an dem die Gelegenheit bestand, dem Feind „Mann gegen Mann“ im Gefecht gegenüberzustehen. Äußerlich stellt sie eine zweiseitig gegliederte Flügelspange dar, meist gefertigt aus Feinzink, die goldene auch feuervergoldet. Eventuell war die Spange auch an die Frontflugspange der Luftwaffe angelehnt. Das Tragen bzw. Führen dieses Ordens mit nationalsozialistischen Emblemen ist nach dem Gesetz über Titel, Orden und Ehrenzeichen vom 26. Juli 1957 unzulässig.

Schlagworte: Nahkampfspange – Frontflugspange – Infanterie – Drittes Reich – Nahkampf

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