Nahkampfspange - 3. Stufe in Gold

Auszeichnung für 50 Nahkampftage

Die Nahkampfspange der 3. Stufe, in Gold, war die höchste infanteristische Kriegsauszeichnung deutscher Truppen während des Zweiten Weltkriegs (siehe auch ? „Nahkampfspange“). Sie besteht nicht aus Feinzink sondern wurde feuervergoldet. Sie zeigt in der Mitte ein Viereck, das mit Eichenlaub umrahmt ist. Oberhalb befindet sich der Reichsadler, der in seinen Fängen ein auf Spitze stehendes Hakenkreuz hält. Weiter unterhalb kreuzen sich ein Bajonett und eine Stilhandgranate. Rechts und links verlaufen die Eichenblätter, die zum Ende hin spitzer werden. Rückseitig befindet sich eine glatte und ebenfalls vergoldete Oberfläche, auf der eine Anstecknadel angebracht ist. Die Abmessungen betragen 25 mm x 95 mm. Wer 50 Nahkampftage vorweisen konnte, dem wurde die Nahkampfspange 3. Stufe, in Gold verliehen. Als Nahkampftag galt jeder Tag, an dem die Gelegenheit bestand, dem Feind „Mann gegen Mann“ im Gefecht gegenüberzustehen. Das Tragen bzw. Führen dieses Ordens mit nationalsozialistischen Emblemen ist nach dem Gesetz über Titel, Orden und Ehrenzeichen vom 26. Juli 1957 unzulässig.

Schlagworte: Nahkampfspange Gold 3. Stufe – 50 Nahkampftage – Infanterie – Drittes Reich - Nahkampf

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