Rotgold - Goldlegierung mit Kupferanteil

Roségold bestehend aus Feingold

Bei der Herstellung von Goldschmuck wird häufig kein Reingold hergenommen. Vielmehr wird auf diverse Legierungen zurückgegriffen. Eine spezielle Goldlegierung stellt Rotgold (auch Roségold genannt) dar, welches durch die Beigabe von Kupfer seine charakteristische rote bzw. dunklere Farbe bekommt. Die Grundlage für Rotgold ist stets Feingold. Damit der gewünschte Farbton zustande kommen kann, wird neben Kupfer auch Silber hinzugefügt. Rotgold gibt es in 333er Gold, 585er Gold und 750er Gold – je nach Mischverhältnis der Goldlegierung. Damit Rotgold seinen charakteristischen Schimmer erhält, ist eine größere Menge an Feingold in der Legierung notwendig. Dies ist bei 750er Gold dann der Fall, wenn den75 Prozent Feingold 20,5 Prozent Kupfer sowie 4,5 Prozent Silber hinzugefügt werden. Nachdem Rotgold in verschiedensten Variationen vorkommen kann, muss man um den Wert des jeweiligen Schmuckstücks zu bestimmen, vor allem den Goldanteil beachten. In erster Linie gibt es Rotgoldlegierungen, da durch die Beigabe von Kupfer das sonst so weiche Reingold härter und somit besser zu verarbeiten wird. Jedoch spielt auch die attraktive Farbe eine große Rolle. Neben Ketten, Armbändern und Ringen kommen beispielsweise auch hochwertige Uhren aus Rotgold vor.

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