Theresien-Orden für christlich-adelige Damen

Auszeichnung bot Anspruch auf eine Rente

Gegründet durch Therese von Bayern am 12. Dezember 1827, handelt es sich hierbei um einen sogenannten Damenorden. Diese eher außergewöhnliche Ordensart zeichnet sich dadurch aus, dass sie nur an Frauen verliehen wurde und auch nur von diesen getragen werden durfte. Wesentlicher Zweck des Ordens war es, adelige aber dennoch verarmte und unverheiratet gebliebene Damen die Möglichkeit einer monatlichen Rente zu verschaffen. Die Damen mussten jedoch christlichen Glaubens sowie ehelich geboren worden sein. Ursprünglich nur für 12 Damen angelegt – diese erhielten dann eine Rente von 100 bis 600 Gulden – wurde der Personenkreis später ausgeweitet sowie auch eine Verleihung des Ordens ehrenhalber, d.h. ohne Rente, ermöglicht. Theresien-Orden - Auszeichnung wurde an Frauen verliehen: Das Ordenskreuz des Königlichen Theresien-Orden hat die Form des damals vielerorts üblichen Malteserkreuzes. Der Innenbereich der Kreuzarme ist blau emailliert, gefolgt von einer weißen Umrandung die auf jeweils beiden Seiten von einer goldene Kante begrenzt wird. Zwischen den Kreuzarmen findet sich ein Trapez, welches wiederum in je zwei weiße und zwei blaue Trapeze unterteilt ist. Vorder- und Rückseite zeigen ein sehr großes Mittelschild. Auf der Vorderseite ist ein goldenes T zu sehen, die Rückseite zeigt die Umschrift „ UNSER – LEBEN – SEY – GLAUBE – AN – DAS – EWIGE“.

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