Weissgold macht Platin Konkurrenz

Reines Gold mit Verbindungen aus Zink und Palladium

Weissgold ist der Oberbegriff für all jene Goldlegierungen, für die man weitere Metalle zum Entfärben des eigentlichen Goldes benötigt. So entsteht aus einem goldgelben Farbton ein etwas blasserer Goldton – das so genannte Weissgold. Das aus diesem Vorgang entstandene Edelmetall lässt sich leichter verarbeiten als reines Gold, welches zur Fertigung eines beständigen Schmuckstücks meist zu weich ist. Weissgold diente ursprünglich Alternative zu Platin: Die ursprüngliche Idee hinter Weissgold war es, Platin kostengünstig zu ersetzen und zudem eine stabile Grundlage zur Schmuckherstellung zu schaffen. Für eine Weissgold-Legierung benötigt man reines Gold in Verbindung mit Nickel, Zink, Palladium oder Platin. Eine Variante mit Palladium ist hierbei als ausgesprochen hochwertig sowie relativ weich zu bewerten und trägt eine gräuliche Farbe. Weissgold mit Nickelanteilen hingegen ist eher heller in der Farbgebung. Neue Kombinationsmöglichkeiten (zum Beispiel mit Chrom) werden zwar immer wieder ausprobiert, konnten sich bislang jedoch nicht dauerhaft durchsetzen. Am Schmuckmarkt ist ein breites Sortiment an Weissgold Kreationen verfügbar. Neben Ringen und Ketten kann man auch Armbänder und Ohrschmuck aus diesem speziellen Edelmetall finden.

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