Bedeutung von Gold- und Silbermedaillen ab 1900

Medaillen mit unterschiedlichen Prägungen

Gold- und Silbermedaillen werden fortlaufend hergestellt, um unterschiedlichste Ereignisse gebührend zu würdigen: kulturelle oder sportliche Anlässe, Gedenkjahre, Firmenjubiläen und vieles andere mehr. Silbermedaillen aus Edelmetall sind daher auch unter den Begriffen Schau- und Gedenkprägung bekannt und werden als Kunst- oder Schmuckobjekt gehandelt. Medaillen sollten nicht mit Plaketten verwechselt werden, die oftmals ähnlich aussehen. Es gibt eindeutige Merkmale der Unterscheidung. So werden bei Plaketten einseitig erhabene Prägungen dargestellt, während Medaillen in der Regel beidseitig sowohl Schrift- als auch Bildmotive aufzeigen. Vorder- und Rückseiten von Medaillen sind somit mit unterschiedlichen Prägungen versehen. Daraus abgeleitet wurde die allgemein bekannte Redewendung von der „Kehrseite einer Medaille“. Dies dient als Synonym dafür, dass alles stest zwei Seiten hat, also Gutes ggf. auch Nachteile in sich birgt.

Feingewicht und Feingehalt

Faire Bewertungen lassen sich bei Silbermedaillen unter anderem durch die Kriterien Feingewicht und Feingehalt (Legierungen) erheben. Medaillen aus Gold sind der seltenste Typ, sie werden im Vergleich zu anderen Materialien nicht häufig geprägt. Selbst bei den Olympischen Spielen sind die Siegermedaillen nicht aus massivem Gold, sondern werden aus vergoldetem Silber hergestellt. Hinzu kommt, dass Medaillen im Vergleich zu Gold- und Silbermünzen keine Zahlungsmittel sind. Vorsicht also bei Sammlermedaillen, wenn diese nach 1900 geprägt wurden und zu unverhältnismäßig hohen Preisen angeboten werden. Hinsichtlich der Bedeutung von Gold- und Silbermedaillen ab 1900 ist zu berücksichtigen, dass auch bei den meisten Medaillen neueren Datums einzig der Metallwert zählt. Dieser kann jedoch durchaus erfreulich hoch sein, da Gold und Silber an der Börse kräftig im Wert steigen - zwar nicht konstant, aber in der 10-Jahres-Ansicht klar erkennbar.

Gold & Silbermedaillen fair bewertet

Für die Festlegung des aktuellen Wertes der meisten modernen Medaillen sind drei Kriterien entscheidend: der Tageskurs, der Gold- oder Silbergehalt und das Gold- oder Silbergewicht. Nur in Ausnahmefällen kann auch ein Sammlerwert bestehen. Dies kann bei extrem kleinen Auflagen oder bei künstlerisch bedeutenden Medaillen der Fall sein. Wir erkennen bei der Bewertung von Gold- und Silbermedaillen aufgrund unserer langjährigen Erfahrung im Münzen- und Schmuckhandel sehr sicher, ob es sich um eine Medaille von numismatischem Wert handelt. Gold- & Silbermedaillen zum Tagespreis: Für alle anderen Medaillen ermitteln wir den tagesaktuellen Metallwert als Grundlage für den Ankauf. Hierzu analysieren wir die uns angebotenen Silbermedaillen auf den tatsächlichen Gehalt an Silber.

Materialwert bei Silbermedaillen

Je nach Feingewicht und tagesaktuellen Preisen unterbreiten wir Ihnen ein passendes Angebot. Als Faustregel gilt: Der Materialwert steht bei Silbermedaillen im Fokus und die von uns gebotenen Preise berechnen wir in direkter Abhängigkeit zum Tagespreis für das Edelmetall Silber. Sie möchten einzelne Gold- und Silbermedaillen oder ganze Sammlungen verkaufen? Gerne stehen wir für ein Ankaufgespräch zur Verfügung und bewerten Ihre Objekte auf der Grundlage anerkannter Kriterien. Kontaktieren Sie uns und vereinbaren Sie einen Termin vor Ort. Neu: Wir bieten auch Hausbesuche. Unser Mitarbeiter Stefan Mussgiller berät Sie kostenlos und ist zur Terminabsprache telefonisch unter: Tel. 0911 / 99 28 70 50 sowie per E.Mail: sm@goldankauf-nuernberg.de erreichbar.