Gold- und Silbermedaillen vor 1900

Wertvolle Münzen und Medaillen aus Gold und Silber

Im Gegensatz zu den meisten modernen Medaillen können Medaillen aus Gold und Silber vor 1900 wesentlich höher bewertet werden als der Materialpreis zum Tageskurs erbringt. Wir legen Wert auf eine seriöse Wertermittlung: Ähnlich wie bei Münzen sind hauptsächlich die Sammlernachfrage, der Erhaltungszustand, der Zeitraum der Herausgabe, die Auflage sowie die Herkunft und das Thema der Prägung die entscheidenden Faktoren für die Festlegung des numismatischen Werts. Die wertvollen Edelmetalle Gold und Silber waren in früheren Jahrhunderten hauptsächlich Ereignissen und Auszeichnungen vorbehalten, die mit Herausgabe der Medaille in hohem Maße herausgestellt werden sollten. Solche geschichtlich bedeutenden Anlässe waren vornehmlich Gedenktage hochrangiger Persönlichkeiten, wie beispielsweise Hochzeit, Krönung, oder Geburt eines Kindes. Gold- und Silbermedaillen von besonderer Güte, die Jahrhunderte überdauern, sollten so über Generationen hinweg an wichtige Ereignisse erinnern.

Ankauf von Edelmetall zu fairen Preisen

Historiker sind sich weitgehend einig, dass bereits Kaiser Augustus vor nunmehr mehr als 2000 Jahren eine Sammlung „alter königlicher und ausländischer Münzen“ anlegte. Darüber hinaus ist bekannt, dass es weitere beachtliche Sammlungen leidenschaftlicher Sammler bereits zu römischen Zeiten gab. Damals standen allerdings nicht unbedingt Schönheit und Ästhetik wertvoller Münzen aus Edelmetall im Vordergrund. Die wissenschaftliche Beschäftigung mit Münzen und Medaillen führt zurück bis in Zeiten des 4. und 15. Jahrhunderts. Persönlichkeiten wie etwa der Dichter Petrarca oder Bischof Mathias von Neidenburg verfügten damals bereits über beachtliche Münzsammlungen mit Münzen aus vielen Ländern. Hierzulande waren es Landesfürsten, die sich erstmals mit dem Sammeln von Münzen beschäftigten. Daraus entwickelten sich für die Öffentlichkeit zugängliche Münzsammlungen wie etwa die Staatliche Münzsammlung in München oder das Münzkabinett im Württembergischen Landesmuseum. Seit Beginn des 19. Jahrhunderts gibt es Münzkabinette, die regional angelegt sind und für Wissenschaftler große Bedeutung haben.

Numismatik – Münzkunde als Wissenschaft

Die Numismatik spielt als interdisziplinäre Wissenschaft bei der Bewertung alter Gold- und Silbermedaillen eine auch heute eine wichtige Rolle. Numismatiker befassen sich primär mit Münzen und münzähnlichen Objekten, die sie im Hinblick auf historische, archäologische, wirtschaftliche und soziale Bedeutung erforschen. Für die meisten Münzsammler stehen jedoch numismatische Aspekte im Mittelpunkt.

Der ideelle und materielle Wert zählt

Damit zählen für Sammler vordergründig nicht die wissenschaftlichen sondern ideelle und materielle Werte seltener Medaillen als Sammelobjekt. Dass der Wert jederzeit steigen, aber auch fallen kann, übt einen großen Reiz bei Sammlern aus und Tausch- sowie An- und Verkaufsbörsen liegen ganz im Trend. Sie sind leidenschaftlicher Sammler? Dann besuchen Sie unsere jährlich im Frühjahr stattfindende Münzenmesse in Nürnberg.

Die bekanntesten Medaillen

Die Vielfalt an Münzen und Medaillen ist groß. Wohl jeder kennt die Sportmedaillen, die bei bedeutenden sportlichen Veranstaltungen wie den Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften verliehen werden. Darüber hinaus gibt es Wissenschaftsmedaillen zur Würdigung außerordentlicher wissenschaftlicher Leistungen, Kunstmedaillen, militärische Medaillen sowie Verdienst- und Ehrenmedaillen und historische Medaillen.

Kontaktieren Sie uns!

Neuere Medaillenprägungen haben jedoch trotz ihrer vergleichsweise geringen Auflage keinen nennenswerten Sammlerwert. Sie verfügen über Medaillen und Münzen und möchten verkaufen? Wir beraten, prüfen und bewerten professionell und bieten faire Preise. Kontaktieren Sie uns über unsere Gold-Hotline: 0911-22 0 77 und vereinbaren Sie einen Termin vor Ort oder bei Ihnen zu Hause.